ALEC TRIQUE

DJ & PRODUZENT

Seine ersten Kontakte mit elektronischer Musik hatte er Anfang der 90er Jahre im zarten Alter von 15 Jahren, als sich auf dem Dancefloor noch so tiefgehende Fragen wie „Who killed JFK?" und „Who is Elvis?" gestellt wurden und U96 gerade „Das Boot" auf die Reise durch die Clubs und Diskotheken schickte. Wahrlich auseinander zu setzen mit dieser Spielart der Musik begann er sich jedoch erst 1994. Im Spanienurlaub wurde er durch einen Freund mit DJ Hooligans „Bottrop" und Fire-Records Veröffentlichungen von Ravers Nature und RMB konfrontiert. Und das gefiel. Da gleichzeitig damals Marushas „Somewhere over the Rainbow" in Deutschland einschlug wie eine Bombe und auch ihn begeisterte, kann man den damals 17 jährigen wohl als ein „Kind der Ravezeit" bezeichnen. Diese neuen, unbekannten elektronischen Sounds begeisterten ihn und so wurde die Erkundung all ihrer Facetten sein Lebensinhalt. Auf der Suche nach guter Musik bemerkte er, dass auf Vinyl innovativere Musik zu finden ist und so war es nur eine Frage der Zeit, bis er sich Ende 1994 seine ersten Player (Monacor DJP-120) zulegte.

Zu seinem ersten öffentlichen Auftritt hinter den Turntables kam es 1997 im Jugendclub Obergurig. Mit dem damals in der Bautz'ner Gegend noch relativ unbekannten Discohouse-Sound konnte er die Partybesucher auf Anhieb überzeugen und verbuchte es als kleinen Erfolg, den zeitgleich auflegenden Kamenzer Techno DJ-Urgestein Hellraiser den Floor leer zu spielen. Somit verbuchte er diesen Gig als einen gelungenen Start und dachte sich..."Das war ja nicht so übel, also probier ich es mal weiter!".

Als Resident des „Octan" Bautzens in den Jahren 1997/98 intensivierten sich seine DJ-Aktivitäten. Zur damaligen Zeit führten ihn Bookings in verschiedene Clubs Ostsachsens. Insbesondere begeisterten ihn die Abende in der Alten Feuerwache Kamenz, dem Cepter in Dresden und natürlich auch dem Octan in Bautzen. 1998 kam es dann zu dem Ereignis, welches sein DJ- Dasein für die nächsten Jahre auf Eis legen und gleichzeitig auch als späterer Namensgeber für die Tinitus AG herhalten sollte. Bei einer Veranstaltung im Emil in Zittau erlitt er einen Gehörsturz und so „erfreut" er sich seitdem an anhaltenden Hörgeräuschen im linken Ohr.

Nach Beendigung seines Studiums der Medienwirtschaft sowie darauf folgenden Aufenthalten in England und Köln wohnt er seit Anfang 2006 wieder in Bautzen und gab sein „Comeback" Ende März des selbigen Jahres auf einer Party namens "Planet Rock" im Jet Club Bautzen.

Mittlerweile ist er sowohl persönlich, als auch musikalisch ein wenig ruhiger geworden und bevorzugt es, seine Scheiben, die sich zwischen Deep-, Minimal- und Techhouse bewegen, in den Loungebereichen der hiesigen Clubs zu präsentieren.

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